Rollator im Auto
Autofahren und Rollator – das kann passen

Das Gehen und Stehen kann in fortgeschrittenem Alter ein Problem werden. Gut, wenn das Autofahren noch klappt! Ich möchte jetzt nicht gegen ältere und noch ältere Autofahrer hetzen, immerhin gehöre ich inzwischen mit knapp 6o auch schon fast dazu.

Ich kenne einige Senioren, die sind schon über 70 und beherrschen ihr Auto besser als 20jährige (Frau Hetzer zum Beispiel). Aber das ist heute nicht mein Thema.

Hier geht es um die Gehhilfe. Wenn das Gehen schwer fällt. Und auch längeres Stehen. An der Kasse vom Supermarkt zum Beispiel.

Der Rollator – des Rentners Freund

Für einen Rollator muß man sich heutzutage nicht mehr schämen, und das machen auch viele Senioren nicht mehr. Immer öfter sind diese Gehhilfen in der Öffentlichkeit anzutreffen, und das ist auch gut so:

Mit dem Rollator bleiben Sie mobil und unabhängig, sind ständig in Bewegung und können am gesellschaftlichen Leben noch einigermaßen teilnehmen.

Ich kenne viele ältere Mitbürger, die sogar regelmäßig wandern gehen. So wie sie es schon immer gemacht haben. Aber heute eben mit Hilfe eines Rollators. Denn der hat einige sehr große Vorteile.

Die Vorteile eines Rollators

Klar, zuerst denkt man: Damit ich besser laufen kann. Aber ein moderner Rollator hat auch noch andere Vorteile:

  • Viele verfügen über einen eingebauten oder ausklappbaren Sitz. Da können Sie dann Pause machen, wann und wo Sie wollen, und nicht wo die nächste Bank zu einer Rast einläd
  • Eine Möglichkeit, wichtige Sachen mitzuführen, bietet der meistens eingebaute Korb, oder eine entsprechende Tasche. Gut, früher haben Sie die ganzen Sachen in Ihrem Rucksack transportiert – heute eben im Kofferraum des Rollators! Ist bequemer, und viel leicher zu erreichen.
  • Na klar, und das ist ja meistens der wichtigste Grund, einen Rollator zu kaufen: Er bietet eine gute Stütze beim Gehen und hilft Ihnen, das Gleichgewicht zu halten. Und wenn sie den Rollator richtig benutzen, also zum Beispiel zwischen den Rädern laufen und nicht dahinter, dann kann er Ihnen auch beim Stolpern über eine Baumwurzel noch eine schöne Hilfe sein, um das Hinfallen zu verhindern.

Der richtige Rollator

Rollator verschieden
Ein Rollator für alle Fälle gibt es nicht

Es gibt ja inzwischen jede Menge Rollatoren zu kaufen, und viele unterscheiden sich auch ganz gewaltig:

  • Einen Rollator zum Einkaufen. Der muß möglichst groß sein, damit eine Menge hineinpaßt, aber auch leicht genug, um ihn über Bordsteinkanten bewegen zu können. Oder sogar faltbar, falls Sie nach dem Einkauf mit dem Auto nach Hause fahren wollen.
  • Der Rollator zum Wandern: hier werden wieder ganz andere Ansprüche gestellt: Es muß Proviant reinpassen, es müssen einige Zubehörteile vorhanden sein wie ein Halter für den Schirm oder Stock, gefederte Räder, um die Handgelenke zu entlasten bei unebenem Gelände, und auf jeden Fall: Ein Rollatorsitz!
  • Der Rollator in der Wohnung. Hier brauchen Sie keinen Sitz, keinen Schirmhalter und auch keine Einkaufstasche: Dieser Rollator muß möglichet leicht, schmal und wendig sein.

Obwohl: Ein Rollator für die Wohnung kann auch mit einem Korb Vorteile haben: So können Sie das gesamte Geschirr fürs Mittagessen aus der Küche in das Eßzimmer transportieren.

Sie sehen schon, es gibt sehr viele Einsatzmöglichkeiten für einen Rollator. Vielleicht ist es wirklich am besten, wenn Sie sich mehrere zulegen. Klar, ich weiß, die Dinger sind nicht gerade billig. Aber es muß ja auch nicht auf einem Mal sein!

Oder Sie lassen sich einen passenden Rollator schenken, zu Weihnachten etwa oder zum Geburtstag. Denn DEN einen Rollator, der für alle Bedürfnisse immer der richtige ist, den gibt es nicht und kann es auch nicht geben.

Der Rollator – wenn das Gehen schwer fällt
Markiert in:     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.